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Berufsfachschule für Logopädie Würzburg

Die Berufsfachschule für Logopädie Würzburg ist eine Einrichtung der Caritas-Schulen gGmbH, einer Tochtergesellschaft des Caritasverbandes der Diözese Würzburg. Sie steht in einer Folge von Schulgründungen von Seiten der Caritas, die dem sprachtherapeutischen Förderbedarf für alle Altersklassen und dem damit verbundenen Bedarf an Ausbildung von Logopäden Rechnung trägt. Der Bildungsauftrag von Schulen in katholischer Trägerschaft entspricht zunächst dem der öffentlichen Schulen. Schulen vermitteln Kompetenzen, sie unterstützen die Entwicklung von Persönlichkeit und fördern den Erwerb von Handlungsfähigkeit. Darüber hinaus gründet die Arbeit an unserer Schule auf einem christlich geprägten Menschenbild und Miteinander. Dabei sind wir selbstverständlich gegenüber Schülern aller Bekenntnisse und Überzeugungen offen. Durch Sprache können wir kommunizieren. Kommunikation stärkt Beziehung. Ein offener und wertschätzender Kommunikationsstil wird zwischen den Mitarbeitern und in der Zusammenarbeit mit Schülern gelebt.

Das vorliegende Leitbild der Berufsfachschule für Logopädie Würzburg wurde in einem gemeinsamen Prozess durch die Lehrkräfte erstellt. Es soll kein fertiges Produkt darstellen, sondern ist auf Weiterentwicklung angelegt. Es fordert uns heraus, die Umsetzung unserer Aufgaben immer wieder neu zu überprüfen. Unser Leitbild ist eine Grundlage für unsere Arbeit mit Schülern und Patienten, sowie im Umgang miteinander.

Unsere Schule ist mit den Strukturen und Einrichtungen des Caritasverbandes der Diözese Würzburg verbunden. Regelmäßig finden gemeinsame Projekte mit Einrichtungen wie dem St. Josef-Stift Eisingen, mit der Maria-Stern-Förderschule, mit der Senioreneinrichtung Marienheim und anderen Einrichtungen im Gesundheits- und Erziehungswesen statt. Zur Unterstützung und bestmöglichen Umsetzung der Ziele unserer Einrichtung arbeiten wir mit einem Qualitätsmanagementsystem. Uns ist es ein Anliegen, innerhalb des Arbeitsmarktes für Gesundheitsberufe einen Beitrag zur Ausbildung sozial engagierter junger Menschen zu leisten. Wir bereiten umfassend auf eine berufliche Zukunft als Logopäde vor.

Die folgenden Leitsätze spiegeln, wie wir Schule verstehen und leben.

An unserer Schule legen wir Wert auf eine qualifizierte Ausbildung

Eine qualifizierte Ausbildung bedeutet für uns:

Wir beziehen uns inhaltlich auf aktuelle Forschung und Wissenschaft. Die Grundlage der Unterrichtsplanung bildet der Bayerische Lehrplan. Die Vermittlung therapeutischer Handlungskompetenz steht innerhalb der dreijährigen Ausbildung zum Logopäden im Vordergrund. Durch eine Umsetzung ausgewählter Lernkonzepte bieten wir den Schülern ein Lernumfeld, in dem sie sich vielfältig entwickeln können. Die Arbeit findet sowohl im Klassenverband als auch in Kleingruppen statt. Individuelles Lernen wird unterstützt. Hierfür stellen wir aktuelle Literatur und moderne Medien zur Verfügung. Im Rahmen eines Therapieprojektes wird themenbezogenes Forschen mit praktischem Bezug entwickelt und gefördert. Die stetige Reflexion und Entwicklung unserer Arbeitskonzepte sowie regelmäßige Fortbildungen der Mitarbeiter sind uns ein Anliegen.

Wir erfüllen den Bildungs- und Erziehungsauftrag in einer wertschätzenden Atmosphäre.

Unsere Arbeit ist getragen von einer Haltung, die lebenslanges Lernen anerkennt und unterstützt.
Die wertschätzende Lernatmosphäre und die Achtung individueller Entwicklungsprozesse ist uns ein Anliegen. Das bedeutet, dass wir respektvoll miteinander umgehen. Dabei ist die Dialogbereitschaft grundlegend. Wir begleiten Schüler dabei, Verantwortung für den eigenen Lernprozess zu übernehmen.

Bei Problemen wird in Gesprächen ein konstruktiver Austausch angeregt und ein gemeinsamer Lösungsweg angestrebt. Wir unterstützen die Entwicklung der Persönlichkeit und professioneller Handlungsfähigkeit. Wir wollen die Leistungsbeurteilungen transparent und fair gestalten. Schülerinteressen werden durch die Schülermitverantwortung (SMV) in Kursversammlungen und innerhalb von Sprechstunden vertreten.

Wir fördern und fordern unsere Schüler

Das bedeutet für uns:

Wir fördern selbständiges und eigenverantwortliches Handeln und fühlen uns verantwortlich, Lernprozesse individuell zu unterstützen und zu begleiten. Wir fordern Einsatzbereitschaft und Eigeninitiative sowie Leistungsbereitschaft und die Offenheit gegenüber Neuem. Wir erwarten Zuverlässigkeit und die Bereitschaft, soziales Miteinander verantwortlich zu gestalten. Durch vielfältige Veranstaltungen und Feste setzen wir uns für das Gemeinschaftsleben an der Schule ein.

Wir verstehen ein christlich geprägtes Menschenbild als grundlegend für unsere Arbeit

Als Einrichtung der Caritas bedeutet das für uns eine Kultur des Helfens und Unterstützens. Dabei sehen wir uns im Auftrag, Menschen Begleitung zu geben, im Sinne eines Dienstes am Menschen. Spirituellen und persönlichen Bedürfnissen von Schülern und Mitarbeitern wird Raum gegeben.

Entsprechende Angebote werden in Zusammenarbeit mit der Caritas erstellt.

Wir verknüpfen an unserer Schule berufsbezogen Theorie und Praxis.

Die Verknüpfung von Theorie und Praxis bedeutet für uns ein Kernelement des Lehrens und Lernens.

An unserer Schule haben die Schüler die Möglichkeit, im direkten Kontakt mit Patienten verschiedene logopädische Störungsbilder kennen zu lernen und zu behandeln. Dabei können sie sich in einem großen Maß therapeutische Kompetenzen aneignen. Therapeutische Teams und Anleitungen zur Reflexion begleiten diesen Prozess. Die Schüler setzen theoretische Inhalte zeitnah in die Praxis um. Ein selbständiges Arbeiten mit Patienten findet bereits ab dem ersten Ausbildungsjahr in der angeschlossenen logopädischen Praxis innerhalb der Schule statt. Wir begleiten die logopädischen Therapien der Schüler durch Vor- und Nachbesprechung (Supervision). Regelmäßige Beobachtung von logopädischen Behandlungen (Hospitationen) sowie von angrenzenden Berufsgruppen finden innerhalb der Schule sowie außerhalb statt. Sie tragen damit zur Erfahrbarkeit des logopädischen Berufsbildes im Alltag bei.

Wir öffnen unsere Schule nach außen.

Öffnung heißt für uns:

Wir bieten Rat und Hilfe für Menschen mit Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen. Mit dem Tag der offenen Tür und themenbezogenen Ausstellungen ist die Schule eine Begegnungsstätte für die interessierte Öffentlichkeit. Wir sehen einen wichtigen Beitrag in der Teilnahme an berufsbezogenen Veranstaltungen und in der Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen. Unser Angebot an Fort- und Weiterbildungen trägt zur Qualifizierung von Fachkollegen und angrenzenden Berufsgruppen bei.

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, unsere Schüler bestmöglich auf das Berufsleben vorzubereiten.

Bestmögliche Vorbereitung heißt für uns:

Durch Kooperation mit anderen Einrichtungen haben die Schüler schon früh die Möglichkeit, interdisziplinäre Kontakte zu erleben. Ergänzend bieten wir durch die gemeinsame Teilnahme an Kongressen eine Auseinandersetzung mit dem Beruf an. Wir unterstützen die Entwicklung von Kompetenzen, wie Kontakte knüpfen, Arbeit im Team, Vorträge gestalten, prozess- und lösungsorientiertes Arbeiten sowie den Aufbau berufsbezogener Netzwerke.

Wir unterstützen unsere Schüler beim Einstieg in den Arbeitsmarkt.

Das bedeutet für uns:

Wir wollen mit der Ausbildung an unserer Schule unseren Absolventen einen optimalen Übergang in den Arbeitsmarkt ermöglichen. Diesen erreichen wir über eine enge Verzahnung der theoretischen und fachpraktischen Bildungsinhalte innerhalb eines handlungsorientierten Bezugsrahmens. Wir stellen Informationen zu Vertragsgestaltung, Gehaltsstrukturen und berufspolitischen Gegebenheiten zur Verfügung und ermöglichen Kontakte zu Berufsverbänden. Im letzten Ausbildungsjahr bieten wir gezielt ein Bewerbungstraining an. Daneben kümmern wir uns um die Weiterleitung von interessanten Stellenangeboten an unsere Schüler über Aushänge, Homepage und Fachzeitschriften. Zudem bieten wir Hilfestellung und Beratung in Bezug auf individuelle Zielsetzungen für den Berufsweg, z.B. bereichsspezifische Qualifizierungsmöglichkeiten, Studiengänge und Auslandsaufenthalte. Darunter fallen Informationen zu Fortbildungen. Dies setzt sich in verschiedenen Formen der „Ehemaligen-Förderung“ fort.

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